REAChAble

Reach- und arbeitsschutzkonforme, umweltfreundliche Prozesse zum dekorativen Galvanisieren

REAChAble besteht gleichermaßen aus meist kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU <500 Mitarbeiter) und Forschungseinrichtungen sowie größeren Unternehmen (>500 Mitarbeiter) als assoziierte Partner.

Zielsetzung des ZIM-Kooperationsnetzwerks REAChAble

Projektgegenstand ist die Gründung und der Aufbau des Kooperationsnetzwerkes
„REAChAble – REACh- und Arbeitsschutzkonforme, umweltfreundliche Prozesse zum Kunststoffgalvanisieren“.

Sunset day bedeutet im Zusammenhang mit der Europäischen Chemikalienverordnung REACh, dass eine Verwendung von Chromtrioxid ohne besondere Zulassung nicht mehr erlaubt ist. Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an alternativen Prozessen erheblich. Hierbei liegen die Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit, sowie Wirtschaftlichkeit stets im Fokus. Durch diese sich wandelnde Anforderungen hinsichtlich Umwelt- und Arbeitsschutz bei der Galvanisierung sehen sich Zulieferer und Abnehmer gleichzeitig mehreren neuen Ansprüchen gegenüber.

Der Wunsch nach REACh-konformen Prozessen und trotzdem hochwertigen und beständigen Oberflächen erfordert innovative Produktionsprozesse für galvanisierte Bauteile. Hinzu kommen Funktionen von Interieurteilen, wie z.B. die Beleuchtung von Schaltern oder Zierleisten die berücksichtigt werden müssen. Ziel des ZIM-Kooperationsnetzwerks REAChAble ist es, den Bedarf an innovativen Prozessentwicklungen in den Bereichen zu analysieren und Realisierungswege aufzuzeigen.

Dazu gehören:

  • Beizprozesse Chrom(VI)frei
  • Spritzgießprozess als Influencer
  • Materialforschung
  • 2K und Durchleuchttechnik
  • PVD – Technologie
  • Lacksysteme
  • Entwicklung neuer Messverfahren

Betroffen ist die gesamte Zulieferkette für die Sanitärindustrie, Automobilindustrie und Consumer Electronics Komponenten, an deren Anfang insbesondere kleine und mittlere Unternehmen als Teile- und Komponentenzulieferer stehen. REAChAble setzt neben der Einbindung von KMU auf die Zusammenarbeit mit größeren Unternehmen (>500 Mitarbeiter) als assoziierte Partner, um die Wertschöpfungskette in allen oben genannten Bereichen komplett abzubilden. Das Netzwerk will im Schulterschluss von KMU, Tier-1 und Tier-2 Zuliefern und Forschungsstellen neue Technologien, intelligente Anwendungen und spezialisierte Services entwickeln, testen und vermarkten.

Das Galvanisieren von Kunststoffen wird sich in den nächsten fünf Jahren so stark verändern wie in den letzten 50 Jahren. Wie diese grundlegenden Änderungen zulieferseitig aufgefangen und beantwortet werden können, ist die Motivation zum Aufbau von REAChAble.

An die Fertigung von galvanisierten Sicht- und Funktionsbauteilen werden besonders hohe technische Anforderungen gestellt (Optik, Haptik, Medienbeständigkeit, Korrosionsschutz, Abrieb-Beständigkeit, Integration von Funktionen, etc.). Gleichzeitig bewegen sich die Zulieferer in einem globalen Preiswettbewerb.

Die Automobilindustrie in Deutschland erzielte 2018 einen Umsatz von etwa 149,6 Mrd. Euro, die Sanitärindustrie 20,7 Mrd. und die Consumer Electronics Industrie 16,8 Mrd. Euro. Vor dem Hintergrund steigender finanzieller und technischer Anforderungen an die Zulieferer steigt die Wettbewerbsintensität erheblich an, vor allem durch günstigere Alternativen aus dem nichteuropäischen Ausland. Als Folge nimmt die Notwendigkeit zu Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen mit dem Ziel der Kostenersparnis und Synergieerzielung zu.

Erste Ansätze in Bezug auf die Technologie- und Entwicklungsfelder sind: Neue Anforderungen an den Beschichtungsprozess, hochwertige Oberflächen ohne Verwendung von Chrom(VI)haltigen Prozessen, Materialforschung, Neuentwicklung von Messverfahren, Einfluss von Spritzguss-parametern, etc.

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Dazu gehören:

Betroffen ist die gesamte Zulieferkette für die Sanitärindustrie, Automobilindustrie und Consumer Electronics Komponenten, an deren Anfang insbesondere kleine und mittlere Unternehmen als Teile- und Komponentenzulieferer stehen. REAChAble setzt neben der Einbindung von KMU auf die Zusammenarbeit mit größeren Unternehmen (>500 Mitarbeiter) als assoziierte Partner, um die Wertschöpfungskette in allen oben genannten Bereichen komplett abzubilden. Das Netzwerk will im Schulterschluss von KMU, Tier-1 und Tier-2 Zuliefern und Forschungsstellen neue Technologien, intelligente Anwendungen und spezialisierte Services entwickeln, testen und vermarkten.

Das Galvanisieren von Kunststoffen wird sich in den nächsten fünf Jahren so stark verändern wie in den letzten 50 Jahren. Wie diese grundlegenden Änderungen zulieferseitig aufgefangen und beantwortet werden können, ist die Motivation zum Aufbau von REAChAble.

An die Fertigung von galvanisierten Sicht- und Funktionsbauteilen werden besonders hohe technische Anforderungen gestellt (Optik, Haptik, Medienbeständigkeit, Korrosionsschutz, Abrieb-Beständigkeit, Integration von Funktionen, etc.). Gleichzeitig bewegen sich die Zulieferer in einem globalen Preiswettbewerb.

Die Automobilindustrie in Deutschland erzielte 2018 einen Umsatz von etwa 149,6 Mrd. Euro, die Sanitärindustrie 20,7 Mrd. und die Consumer Electronics Industrie 16,8 Mrd. Euro. Vor dem Hintergrund steigender finanzieller und technischer Anforderungen an die Zulieferer steigt die Wettbewerbsintensität erheblich an, vor allem durch günstigere Alternativen aus dem nichteuropäischen Ausland. Als Folge nimmt die Notwendigkeit zu Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen mit dem Ziel der Kostenersparnis und Synergieerzielung zu.

Kunststoff-Institut Lüdenscheid
Karolinenstraße 8
58507 Lüdenscheid
Deutschland
Tel: 0 23 51 - 1064 191
Fax: 0 23 51 - 1064 190
E-Mail: mail@kunststoff-institut.de
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